
UNSERE GESCHICHTE
Die Idee hinter LIMAA
01
DIE ANFÄNGE
Gewebe in drei Dimensionen sehen
René, der über zehn Jahre Erfahrung in der dreidimensionalen Gewebeanalyse mitbringt, befasste sich zunächst mit der embryonalen Gefäßentwicklung – und stieß dabei an die Grenzen klassischer zweidimensionaler Histologie. Er spielte eine zentrale Rolle beim Testen von Lichtblattmikroskopen deutscher Start-ups und Unternehmen und leistete Pionierarbeit bei der räumlichen Darstellung des Gefäßsystems.
02
2014–2017
Ein Treffen in Lindau
Beim Nobelpreisträgertreffen in Lindau 2014 lernte René Fabian kennen, der von der onkologischen Forschung in die Strategieberatung und ins Venture Capital gewechselt war. 2017 begann ihre Zusammenarbeit mit dem Ziel, die Lichtblattmikroskopie in die klinische Diagnostik zu bringen. Sie weckten das Interesse privater Krankenversicherer – vor allem für die Diagnostik von Lymphödemen und Lipödemen, für die es bis dahin keine eindeutigen Tests gab.
03
2019
Von der Bildgebung zur automatisierten Plattform
Nach seinen Abschlüssen in Chemie und Humanmedizin, einer Promotion (PhD) in Biologie und Bildgebung sowie einer medizinischen Promotion in 3D-Histologie wechselte René vom Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster für seine Facharztausbildung an die St George’s University of London und an die Charité – Universitätsmedizin Berlin. Dort baute er seine Forschungsgruppe auf und entwickelte die lichtblattbasierte Diagnostik weiter. 2019 trat er gemeinsam mit Fabian in den Digital Health Accelerator des Berlin Institute of Health ein. Zusammen entwickelten sie ihr Konzept zu einer automatisierten Plattform für die Histopathologie an vollständigen Gewebebiopsien weiter – und lösten sich damit von der Analyse auf Objektträgern.
04
2020–2022
LIMAA Technologies entsteht
2020 arbeiteten René und Fabian für eine klinische Machbarkeitsstudie mit Prof. Bruno Märkl vom Universitätsklinikum Augsburg zusammen – mit vielversprechenden Pilotdaten. 2021 erhielten sie eine EXIST-Förderung, um ihre wissenschaftlichen und klinischen Erkenntnisse in Produkte zu überführen: der Beginn von LIMAA Technologies. Weitere Unterstützung kam von Prof. David Horst vom Institut für Pathologie der Charité, sowie durch Fördermittel des European Research Council.
2022 folgte die Gründung der LIMAA Technologies GmbH.
STIMMEN AUS DER PATHOLOGIE
„Als Pathologe hatte ich immer mit den Grenzen traditioneller histopathologischer Methoden zu kämpfen … Die innovative Technologie von LIMAA ist nicht nur ein Schritt nach vorn – sie ist ein Sprung in die Zukunft der Histopathologie.“
Prof. Dr. Bruno Märkl
Direktor des Instituts für Pathologie und Molekulare Diagnostik, Universitätsklinikum Augsburg
